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Evonik Den Frauen trauen (Mai 2013)

Den Frauen trauen

Women@Work bei Evonik Industries trägt zur Steigerung der beruflichen Chancen von Frauen im Unternehmen bei

Die Förderung von Vielfalt in all ihren Facetten unter den Mitarbeitern entfesselt Kreativität und fördert die Innovationsfähigkeit. Sie stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit und begegnet Entwicklungen wie dem demografischen Wandel. Was neudeutsch „Diversity" genannt wird, muss auch bei Evonik Industries in alle Prozesse integriert werden. Darüber besteht Einigkeit. „Das Geschlecht ist dabei nur eine Dimension von Diversity, wie wir es bei Evonik verstehen", sagt Andrea Napalowski, Referentin im Zentralbereich Executives and Talent Development. Dazu kommen viele weitere Aspekte, wie unterschiedliche Fachrichtungen und Erfahrungen, eine weite Altersspanne und verschiedene Nationalitäten. Der Abbau von Barrieren, denen Frauen in der Arbeitswelt nach wie vor begegnen, wurde als ein wichtiger Baustein der Diversity-Strategie des Konzerns identifiziert.

Im ersten Schritt werden seit Anfang 2011 unter dem Namen Women@Work speziell auf die Anforderungen weiblicher Fach-und Führungskräfte konzipierte Trainings angeboten. „Die Stärken und Talente von Frauen werden im beruflichen Umfeld häufig noch nicht ausreichend erkannt und genutzt", sagt Trainerin Petra Ibe. Sie hat mit Andrea Napalowski und Stefanie Prümer von der Abteilung People and Organizational Development im Bereich Corporate Human Resources die Seminare konzipiert. Frauen lernen dabei, die Unterschiede in den männlichen und weiblichen Kommunikations-und Verhaltensstilen zu erkennen und sich deren Einfluss auf die Wirkung und Wahrnehmung einer Person bewusst zu machen.

Bloß keine Kopie!

Es geht aber nicht darum, den männlichen Stil zu kopieren oder den weiblichen als besser darzustellen. Die Teilnehmerinnen erkennen allerdings die Folgen der unterschiedlichen Verhaltensmuster im beruflichen Umfeld. „Es werden situationsbezogene, strategisch wirksame Techniken erlernt, um in der jeweiligen Situation erfolgreich zu sein", sagt Ibe. Dazu gehört auch der souveräne Umgang mit unfairen Attacken. „Schlagfertigkeit ist erlernbar", so die Trainerin. Ein großer Teil der Seminare dreht sich um die Bewusstmachung der eigenen Stärken und erfolgreiches Selbstmarketing. Motto: Was kann ich, wer bin ich, was sind meine Ziele, wie kann ich das bestmöglich „vermarkten"?

Die Seminare sind ein voller Erfolg, alle Plätze der fünf Trainings in der Pilotphase waren ausgebucht. „Die hohe Nachfrage hat überzeugt. Daher wurde Women@Work in den Trainingskatalog der Weiterbildungs-maßnahmen bei Evonik übernommen", sagt Napalowski. Aber damit nicht genug: Ende 2011 trafen sich alle Teilnehmerinnen der Pilottrainings zum Erfahrungsaustausch. Auf diesem Netzwerktag wurde das Projekt eines Frauennetzwerks namens Women@Work aus der Taufe gehoben. Ein Ziel des Netzwerks ist, dass sich die Teilnehmerinnen gegenseitig in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen. „Wir hoffen auch, dass über die Herstellung von Kontakten und Verbindungen bei Beförderungen mehr Frauen beachtet werden", erklärt Roberta Leotta-Hauer, Leiterin des Projekts. Durch den Erfahrungsaustausch soll Women@ Work allen Teilnehmerinnen auf der täglichen Arbeitsebene nutzen. Die Projektphase ist mit Kick-off-Veranstaltungen in Essen, Darmstadt, Hanau und demnächst Marl beendet. Jetzt muss Women@Work vor Ort mit Leben gefüllt werden. „Das Netzwerk lebt dauerhaft nur vom Engagement und den inhaltlichen Impulsen der Teilnehmerinnen", betont Napalowski.

Kein exklusiver Klub

Auch wenn mit den Netzwerktagen eine Schnittstelle zwischen den Seminaren und dem Netzwerk besteht, ist Women@Work kein exklusiver Klub. Das Netzwerk ist offen für jede Frau im Konzern – unabhängig von der Teilnahme an den Trainings. Aber auch das andere Geschlecht ist nicht außen vor: „Männer sind herzlich eingeladen, am Netzwerk teilzunehmen. Wir sind stark an einem offenen Dialog interessiert", stellt Roberta Leotta-Hauer klar.
Bislang ist das Netzwerk auf Deutschland begrenzt. Auch das soll sich ändern: „Wir wollen Women@Work über lokale Netzwerke und IBM Connections auch auf internationale Standorte ausweiten", sagt Leotta-Hauer. Das Ziel sei ein weltweites Netzwerk für Frauen – standort-, organisations-und hierarchieübergreifend. Ganz im Sinne von Diversity also. (Quelle: Evonik Konzernredaktion - UDJ -Folio Nr. 5/2013)

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