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Diversity - und alles läuft besser?

Die verborgenen Risiken von Vielfalt erkennen

Situation

Andrea, Leiterin des Verkaufsinnendienstes, hat sich aufgrund der internationalen Ausrichtung und Aufgaben der Abteilung, ganz bewusst ein Team mit unterschiedlichen Charakteren, Kulturen, Alter, Geschlecht und Bildungshintergründen zusammengestellt. Sie ist stolz ein Team mit verschiedenen Denk- und Herangehensweisen, Erfahrungen sowie mit Ideenvielfalt zu haben.

Trotzdem erreicht sie nicht die Produktivität, die sie sich von der Vielfältigkeit des Teams versprochen hat. Im Gegenteil. Die großen Unterschiede bei Arbeitsweisen, Werten, Gewohnheiten und Erfahrungen führen immer wieder zu Konflikten in der Zusammenarbeit. Die jungen Kollegen nutzen beispielsweise andere Kommunikationswege als die älteren Mitarbeiter. Sie nutzen moderne digitale Werkzeuge um Probleme mitzuteilen und zu lösen. Für eine schnelle Lösungsfindung bei auftretenden Fragestellungen, aktivieren die Jungen über ihr digitales Netzwerk innerhalb weniger Minuten Lösungsansätze. Die älteren Kollegen wollen lieber ein Meeting einberufen und vorab das Problem schriftlich analysieren und konkretisieren. Das wiederum empfinden ihre jungen Mitarbeiter als unproduktive Zeitverschwendung. Dies ist nur ein Beispiel. Andrea merkt, dass Diversität nicht automatisch positive Effekte erzeugt. 

 

Was tun?

Zusammen mit Andrea entwickelten wir einen Teamworkshop mit folgenden Zielen:

  • Aufbau von Diversity-Kompetenz - die Sensibilisierung und Aufmerksamkeit für Diversität schärfen
  • das Gemeinsame und das Potenzial am anders sein entdecken und nutzen
  • ein besseres Verständnis füreinander entwickeln
  • sich auf einer anderen Ebene besser kennenlernen und wertschätzen
  • Stärkung des WIR-Gefühls und einer vertrauensvolleren Zusammenarbeit
  • die gewonnenen Erkenntnisse mit wirksamen Lösungsansätzen und Umsetzungsmaßnahmen in den Arbeitskontext überführen

 

Suchen Sie Unterstützung für Ihr Anliegen? Wir entwickeln mit Ihnen wirksame Lösungen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder rufen an: 06181/5 07 60 15

 

Konflikte als Folge von Diversity

Im Workshop haben die Teammitglieder gelernt, dass Gruppen mit hoher Vielfalt eine längere Zeit brauchen, um eine Kommunikationsstruktur auszuhandeln oder eine gemeinsame Identität zu entwickeln. Sie erfuhren die Hintergründe, warum die Zusammenarbeit zwischen Kollegen mit hoher Diversität ein höheres Konfliktpotenzial birgt und häufig ein ineffizientes Arbeiten nach sich zieht. Darauf aufbauend sensibilisierten verschiedene Lernprojekte und Übungen für die kulturellen Werthaltungen, Erfahrungen, Stärken und Einstellungen der einzelnen Kollegen. Mit innovativen, erlebnisorientierten Methoden erfuhren die Teilnehmer mehr voneinander und vertieften ganz nebenbei ihre Beziehungsebene. Außerdem identifizierten sie Gemeinsamkeiten. Ein wichtiger Aspekt, denn wir arbeiten besonders gern mit Menschen zusammen, die ähnlich „gestrickt“ sind wie wir.*

 

Sie haben ein ähnliches Problem und kommen selbst nicht weiter? Wir denken mit Ihnen weiter und unterstützen bei der Umsetzung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06181/5 07 60 15

 

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Das Ergebnis

Andrea ist bewusst geworden, wer Diversity Management unreflektiert betreibt, erkennt oft nicht die verborgenen Risiken.
Die mit dem Team gemeinsam erarbeiteten Umsetzungsmaßnahmen wurden Stück für Stück in die Praxis transferiert. Erste Erfolge waren direkt nach dem Workshop zu erkennen: die Stimmung im Team verbesserte sich nachweislich, die Eigenmotivation und die damit verbundene Leistungssteigerung des Teams erhöhte deutlich die Produktivität.

 

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*Weiterführende Informationen zu „Gleich und gleich gesellt sich gerne“

Donn Byrne (Psychologie Professor der Universität Albany, New York), hat die Theorie des Similarity-Attraction-Paradigmas aufgestellt. Im Kern besagt diese: „Gleich und gleich gesellt sich gerne“. Das heißt, Menschen fühlen sich zu Menschen hingezogen, die ihnen in Aussehen, Alter, Gewohnheiten, Bildungsabschluss oder Glaube gleichen. Sie fühlen sich in sozialen Beziehungen mit ähnlichen Personen wohler, arbeiten lieber mit ihnen zusammen, verstehen sie besser und können ihr Verhalten eher einschätzen. Das gibt Sicherheit. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass eher die wahrgenommene Ähnlichkeit zwischen den Mitarbeitern diesen Effekt auslöst, nicht die tatsächliche Ähnlichkeit. Mit diesem Hintergrundwissen lag ein Schwerpunkt des Teamworkshops darin, trotz Diversität die Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten aller im Team zu entdecken. Mit speziellen Gruppenübungen und Lernprojekten konnte das Gefühl, sich ähnlich zu sein, erzeugt werden. Gemeinsame Interessen wurden gefunden, zum Beispiel die Vorliebe für eine Sportart. Je mehr die Teammitglieder glaubten, dass sie sich ähnlich sind, traten Unterschiede in den Hintergrund und Sympathie entstand.

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