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Erfolg von Veränderungen im Unternehmen messen. Aber wie?

Peter Drucker: „What gets measured gets managed.“

Das gilt besonders in Zeiten von zunehmender Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit im Unternehmeralltag.
Messen wir etwas, zeigt dies, dass wir es schätzen und uns darauf konzentrieren. Trotzdem wird die Entwicklung und der erreichte Erfolg von Veränderungsprojekten immer noch selten gemessen. Obwohl die Bedeutung von Change-Management und die Erkenntnis, dass die Umsetzung der Änderungen durch die Mitarbeiter besonders wichtig ist, zunimmt. Ein Grund: Valide und reproduzierbare Verfahren für das Messen sind nahezu unbekannt.
Grundsätzlich gilt, dass effektiv ausgewertete Daten besondere Aspekte und Abweichungen im gewünschten Veränderungsprozess aufzeigen. Es können rechtzeitig Korrekturen eingeleitet und Erfolge gefeiert werden. Erfolge wiederum lösen Motivation für die nächste Phase des Veränderungsprozesses aus. Die Chancen einer erfolgreichen Implementierung der Veränderung steigen. Das Veränderungsziel wird erreicht. Das SOLL ist das neue IST.

 

Doch wie misst man den Erfolg einer Veränderung am besten? Was sollten Sie berücksichtigen und was genau messen? 

 

Hier unsere Tipps, die Ihnen garantiert weiterhelfen.

  1. Ein wirksames Messverfahren einsetzen
    Im Straßenverkehr setzen wir immer öfter auf ein Navigationsinstrument. Der Einsatz hat sich bewährt. Es liegt also nahe auf dem Weg durch die Veränderung ein ähnliches Instrument zu nutzen. Damit dieses Werkzeug Sie stets auf dem Laufenden zu Ihrem Veränderungsprozess hält, sind diese drei Anforderungen zu erfüllen:
    a. Einfache Anwendung, die ein klares Bild aufzeigt, wo die von der Veränderung betroffenen Mitarbeiter und Teams auf ihrem Weg durch die Veränderung stehen
    b. Zuverlässige und stichhaltige Aussagen, die den Status in unterschiedlichen Phasen des Projektes aufzeigen
    c. Plausible Erkenntnisse, die verdeutlichen, wie die Veränderung sich entwickelt und welche Gruppen oder Mitarbeiter mit den Auswirkungen zu kämpfen haben
  2. Wann und warum messen?
    a. Immer bei großen komplexen Projekten
    b. Begleitend während der gesamten Projektdauer
    c. Zum Start, um die Bereitschaft für die Veränderung und mögliche Widerstände zu ermitteln
    d. Um konkrete Aktivitäten, die den Veränderungsprozess unterstützen zu entwickeln
    e. Um Argumente für den Überzeugungsprozess des Top-Managements für Change-Management zu sammeln
    f. Am Ende des Veränderungsprojektes, um den Erfolg und den Return on Investment (RoI) festzustellen
  3. Zielgruppen der Messung
    a. Betroffene Mitarbeiter - sie sind an den Veränderungen am stärksten beteiligt
    b. Top-Manager - damit sie ihre Unterstützerrolle noch stärker wahrnehmen
    c. Führungskräfte - um sich selbst und ihre Mitarbeiter noch zielgerichteter durch die Veränderung führen zu können
    d. Projektteam - Projektleiter und -team, unterstützende Bereiche (Kommunikation, HR, Training, …) und externe Spezialisten übernehmen Schlüsselfunktionen im Veränderungsprozess
    e. IT - sie sind verantwortlich für neue Technologien und Systemwechsel. Und damit in den meisten Projekten auch selbst betroffen
  4. Wie messen?
    a. Fragebögen. Sie werden am häufigsten genutzt und können das gesamte Unternehmen einbeziehen oder sich auf spezifische Gruppen konzentrieren. Genutzt werden immer stärker Online-Tools. Entweder auf einem speziellen Laufwerk, dem SharePoint oder bei einem externen Spezialisten.
    b. Interviews. Sie werden hauptsächlich bei spezifischen Zielgruppen eingesetzt. Zum Beispiel: Spezialisten und Experten, Stakeholder, Meinungsbildner, Führungskräfte und Teamleiter.
    c. Persönliche Einschätzungen. Sie werden besonders in Workshops oder Trainings zur Reflexion eingesetzt. Diese Möglichkeit unterstützt Führungskräfte, die Situation ihrer Mitarbeiter auf dem Weg durch die Veränderung besser zu verstehen.
    d. Fokusgruppen. Dieses Instrument der Marketingforschung eignet sich auch zur Evaluation eines Veränderungsprojektes. Bedürfnisse, Haltung und Verhaltensweisen werden transparent.

 

Jetzt kennen Sie die wichtigsten Möglichkeiten der Messung von Veränderungen

Was bleibt für Sie zu tun?

Mit den gewonnenen Informationen können Sie

  1. Ihr generelles Vorgehen im Projekt überdenken und anpassen
  2. Erfolge messen und Erfolgsgeschichten veröffentlichen
  3. bei Abweichungen Prioritäten neu setzen und sich auf besondere Schwerpunkte konzentrieren
  4. die Effektivität Ihres Projektes messen


Sie erhalten einen vorwärts gerichteten Rahmen für einen kontinuierlichen Überblick über den Standort von Einzelnen oder Gruppen auf ihrem Weg durch die Veränderung.


Sie möchten es genauer wissen?
Gerne erläutere ich Ihnen, was Sie für Ihre spezifische Fragestellung zur Messung von Veränderungsprojekten erwarten können und wo ich Grenzen sehe. Als Experte begleite und unterstütze ich erfolgreich Veränderungsprojekte.

 

Sprechen Sie mit mir. Ich freue mich auf Ihren Anruf. +49 171 4 17 93 95

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