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Eibenpflanzen

„Grüne Technologie für den blauen Planeten" ...mal selbstgemacht

Schüco, Juni 2013 – Outdoor Teamentwicklung

„Die Dinge, die wir wirklich wissen, sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben, vielmehr sind es die Dinge die wir erlebt, erfahren und empfunden haben." (Unbekannt).

Schüco hat sich in seiner Unternehmensphilosophie dem Schutz der Umwelt verschrieben. Mit der „Grüne Technologie für den blauen Planeten" leistet das Unternehmen und seine Mitarbeiter gemeinsam mit einem Netzwerk aus Partnern, Architekten und Investoren einen positiven Beitrag zum Klimaschutz durch energieeffiziente Produkte.

Aufgabe eines jeden Mitarbeiters ist es, dieses Ziel zu unterstützen. Auch im übertragenen Sinne wie z. B. bei einer spannenden Outdoor-Übung im Rahmen eines jährlichen Teamtrainings zur weiteren Stärkung des Teams und der Zusammenarbeit.

Unter dem Motto Umweltschutz warteten in einem kleinen Wäldchen nahe Wiesbaden 150 Eiben darauf gepflanzt zu werden.

Die gemeine Eibe ist die älteste Baumart Europas. Sie trägt auffällige rote Früchte und kann bis zu 2000 Jahre alt werden. Allerdings ist auffällig in der Natur nicht immer gut. Die Tiere des Waldes haben sie „zum Fressen gern". Für Mensch, Pferd und Rind könnte der Verzehr jedoch tödlich enden. In den Nadeln, im Holz und im Fruchtkern der Eibe befinden sich starke Giftstoffe. Eine besondere Ehre: 2011 wurde sie zur Giftpflanze des Jahres gekürt.

Nicht nur die Tiere sorgen mit ihrem „Heißhunger" für einen Rückgang der Eibe. Auch „wir" tun unser Übriges. Das Holz der Eibe wurde seit jeher vom Menschen geschätzt. Seine Struktur ist sehr hart, dicht und elastisch. Den ältesten Nachweis für die Verwendung von Eibenholz als Werkzeug bildet eine Lanzenspitze aus der Holsteinwarmzeit vor etwa 300.000 Jahren. Auch unser „Ötzi", die berühmte Gletschermumie, jagte vor 5200 Jahren mit einem Bogenstab aus Eibenholz seine Beute. Tier und Mensch setzen der Eibe also derbe zu. Sie zählt mittlerweile zu den geschützten Pflanzenarten. In Deutschland steht sie zusätzlich auf der roten Liste der gefährdeten Arten.

Deswegen hatte sich das Schüco Team zum Ziel gesetzt seinen ganz individuellen Beitrag zu leisten den Bestand der gemeinen Eibe in unseren Wäldern zu erhöhen.

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Vor der Praxis stand die Theorie. Ein Förster erklärte zuerst wie Eiben richtig gepflanzt und welche zusätzlichen Maßnahmen zum Schutz der jungen Pflanze durchgeführt werden müssen um sie vor Wildfraß zu schützen. Anschließend grub das Team 150 Löcher aus, setzte 150 Eiben und baute zusätzlich die speziellen Vorrichtungen zum Schutz vor Tieren. Schließlich sollen bestmöglich alle 150 Pflanzen das stolze Alter von 2000 Jahren erreichen. Ein gemeinsames Erlebnis, dass Kooperationsbereitschaft, Erfolg und Teamzusammengehörigkeit direkt erfahren ließ.

Für typische Büromenschen, die es nicht gewohnt sind den ganzen Tag mit vollem Körpereinsatz zu arbeiten, war es ein anstrengender und gleichzeitig ein erholsamer Tag. Dem Körper wurde „alles" abverlangt während der Kopf „abschalten" konnte.

Die Aktion endete mit dem guten Gefühl etwas Wertvolles für die Umwelt getan zu haben. Die Unternehmensphilosophie wurde direkt gelebt: „Grüne Technologie für den blauen Planeten". Wer kann das schon von sich behaupten?!

Und dafür hat sich das Team sogar großen Gefahren ausgesetzt. Erst letzte Woche war in einer Tageszeitung zu lesen, dass ein Hobbygärtner mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, nach dem er in seinem Garten Eiben gepflanzt hatte.

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Das Schüco Team freut sich robust genug gewesen zu sein, dass das Gift der gemeinen Eibe ihnen nichts anhaben konnte. So robust müssen sie auch noch eine ganze Weile bleiben. Mit dem Förster haben sie nämlich vereinbart, in 2000 Jahren persönlich nach den Eiben zu sehen. Vielleicht stehen dann noch einige der Pflänzchen.

Kontakt:
Nicole Bach
Vertriebscontrolling KS Sales Region Europa SWE/ International
Schueco PWS GmbH & Co. KG
Selauer Str. 155 A
06667 Weißenfels
Email: NBach[at]schueco.com

Weitere Informationen:
Ludolf Schein Kontakt
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